Saturday, September 08, 2007
Back to University
Ansonsten bin ich in der Realität angekommen und studiere wieder fleißig. Das Programm ist, denke ich, schon sehr anspruchsvoll. Auf jeden Fall muss man ne Masse lesen. Habe heute nach meinem Umzug einige Stunden in der Bib verbracht und mich schon mal durch die ersten Artikel gelesen. Und gleich mache ich wohl mal weiter. Aber es macht Spaß, aber so richtig. Die Dozenten und die Studenten gehen hier so locker miteinander um - man mag es kaum glauben. Oder hat man in Deutschland schon Studenten gesehen, die ihren Profs zur Begrüßung auf die Schulter schlagen oder ein Dozent, der aus 200m Entfernung seinen Studenten zuwinkt und begrüßt. Am Freitag hatten wir eine Vorlesung in Sozialanthropologie und danach hat sich der Prof (der auch schon in Harvard gelehrt hat), mit uns in die Cafeteria und diskutiert mit uns weiter. Habe ich vorher noch nie erlebt.
Mein erstes "After Work" habe ich auch schon hinter mir, da geht man nach der Arbeit / Uni in nen kleines Restaurant, und wenn man mindestens ein Getränk bestellt, bekommt man Essen vom Buffet umsonst. Wir waren mit unserem Studiengang im einem kleinen türkischen Restaurant und das Essen war super lecker. Und yeaaaaaaaaaah, die Schweden haben auch ne Möglichkeit gefunden, meine Bierumlust zu umgehen, ohne, dass ich ganz arm werde: Cider. Kenne ich aus Afrika (Prost an Kathrin und Kathrin) und nun bin schon süchtig nach dem Cider hier. Es schmeckt meistens nach Birne und nicht nach Alkohol, ist sehr süß und schafft nen richtigen Kater, wenn man nicht aufpasst. Ist mir hier aber noch net passiert ;-)!
Und nächste Sache, die ich liebe: Kanelbullar (Zimtschnecken). Also bullar sind eigentlich so kleine Sachen, die man zum Kaffee ist, können auch Kekse sein. Und diese giftgrünen Dinger mit Schokolade, die man bei IKEA bekommt, das sind auch bullar. By the way, IKEA. Hier ist tatsächlich fast alles von IKEA. Das Hostel war quasi ein IKEA-Einrichtungshaus, hihi. Und dieses Apartment auch.
Was fällt mir gerade noch so ein? Mmmh..., die Schweden sind tatsächlich immer alles sehr gut angezogen. Sogar die Kinder. Manchmal stehe ich da und sehe ne Mama mit älterer Tochte und jüngerer Tochter und sie sehen alle gleich gut dressed aus. Aber auch nen bissle langweilig. Es gibt nicht ganz so den Stilmix, habe ich das Gefühl. Naja, werde ich noch rausbekommen.
Das Wetter hier ist gerade ganz großartig, deshalb muss morgen Uni leider Uni sein udn ich werde das Lesen lassen, und stattdessen mit Beke zu den Schäre fahren. Was das ist, erkläre ich später. Habe nämlich keine Ahung (sollte endlich den Schwedenführer lesen, aber hatte noch keine Zeit), hihi.
Wie ihr seht, geht es mir gut. Ach ja, habe auch ne neue Nummer: +46 - 76 - 265 467 4
Meine deutsche Handynummer ist nicht mehr erreichbar. Das geht erst Weihnachten wieder.
Freue mich zu hören, wie es euch geht.
Was ist los in Deutschland, Holland, Ruanda, Argentinien, Großbritannien, Kambodscha, Australien, Ecuador, Spanien und wo immer ihr euch gerade runtreibt? Lasst mich teilhaben!!!!!
Ansonsten einen dicken Kuss an den Hasen, freue mich schon darauf, dir diese wunderschöne Stadt zu zeigen (und allen anderen natürlich auch).
Keep ur fingers crossed for me, have to get the best flat in town!!!
Passt auf euch auf
Tuesday, September 04, 2007
First impressions
Hier werde ich die meiste Zeit in den nächsten zwei Jahren verbringen, denn dieses nette Gebäude ist die "School of Global Studies" und damit meine Uni, wunderbar...
4-Bett-Kabine auf dem Schiff - wieviele Quadratmeter Auslauf stehen einem Hund in Deutschland gesetzlich zu? Ich hatte weniger ;-)Saturday, September 01, 2007
On the road again...
Jawohl, ich bin angekommen und sitze gerade friedlich im Hostel und warte auf die Sekunden, in denen mir das W-LAN nicht abstürzt und ich euch diese wunderbaren Zeilen zur Verfügung stellen kann.
Nachdem mich meine liebe Familie gestern in einer Rekordzeit nach Kiel gebracht hat (mein Dank gilt Petrus und den Autobahngöttern für alle wunderbaren Hindernisse, die uns aufgehalten haben) und mein lieber Papa wirklich einen Orden für soviel stressige Fahrerei verdient hat, hatte ich eine sehr nette Überfahrt. Da ich keinen Bock hatte, die Überfahrt alleine zu verbringen, habe ich gleich mal das nächste alleine an der Reling stehende Mädel angesprochen und sie war zufällig meine Kabinen-Mitbewohnerin und fängt auch an hier zu studieren und so haben wir uns einfach zusammengetan. Die Nacht war mal gar nicht so schlecht, wenn man davon absieht, dass wir uns zu viert und einer Menge Gepäck 8qm geteilt haben. Hihi. But it worked….Nachdem wir dann heute Punkt 9 angelegt haben, haben wir uns mit ungefähr 10000 kg Gepäck (pro Person) ein Taxi genehmigt und einen wunderbaren netten Taxifahrer gehabt, der uns a) die letzten Euro dankend abgenommen und b) einen wunderbaren Festpreis gemacht hat. Ich habe dann meine Sachen im Hostel gelassen (einchecken ging noch nicht) und dann haben Beke (das Mädel ;-)) und ich uns auf den Weg in die City gemacht.
Jetzt weiß ich, dass
a) Göteborg eine riesige Shopping-City hat, deren Ende wir noch nicht entdeckt haben
b) typische schwedische Häuser einfach wunderschön sind (besonders in blau)
c) ich jetzt schon eine schwedische Monatskarte für den Bus besitze und das für nur gut 30 Euro,
d) viel Gepäck schleppen auf die Dauer arge Rückenschmerzen verursacht.
Ich habe dann Beke zu ihrem Zimmer gebracht, dass für fünf Wochen zwar geht, aber ansonsten unbezahlbar ist. Damit sind wir gleich beim nächsten Thema, das mir nicht so behagt: Die Wohnungssuche. Ich höre hier im Hostel nur Horrendes. Scheinbar ist es momentan absolut unmöglich, in dieser Stadt ein bezahlbares Zimmer zu bekommen, das nicht in Lappland liegt. Andererseits vertraue ich ein bisschen auf mein Glück, dass den Weymanns laut meinem Papa in die Wiege gelegt wurde. Das wird schon alles klappen.
Im Hostel wohne ich momentan mit einen albanischen und einem iranischen Studenten, sowie einer deutschen Urlauberin und einem schwedischen Urlauber zusammen. Der Albaner ist leicht irritiert wegen der Geschlechtermischung und beäugt alles sehr argwöhnisch, aber mich stört es nicht so grandios.
Mein Englisch ist auch sofort wieder da, wie wunderbar und jetzt werde ich mir gleich mal was zu essen machen, ich habe nämlich bannig Hunger. Die Preise sind insgesamt nicht ganz so schlimm wie erwartet, aber die Lebensmittel hauen doch rein. Muss mal nen Dicounter suchen. Und der LIDL soll in Schweden bessere Arbeitsbedingungen offerieren, vielleicht kann ich mir mein selbst auferlegtes Verbot dort hinzugehen dann doch aufheben. By the way, Mama, ich war in Deutschland nicht mehr bei LIDL ;-)) und den Nescafé habe ich auch bekommen und das sogar ein paar Cent billiger.
Verliebt habe ich in Schweden auf jeden Fall schon, als wir heute beim strahlendem Sonnenschein (allerdings ganz schöner Kälte und Wind) in den Hafen einliefen und dort ganz kleine Inseln waren und eine Möwe mich umkreiste. Wahrlich ein schönes Land!
Maxen, nächstes Jahr in deinen und meinen Semesterferien machen wir hier Urlaub, wenn du magst. Einen Monat rumreisen und alles entdecken. Das wäre toll. Ich freue mich einfach schon mal.
Das soll es für heute gewesen sein, erste Fotos kommen in den nächsten Tagen.
Dicken Kuss an den Hasen und passt auf euch auf allesamt!
Thursday, August 30, 2007
One day left
Ansonsten ist wohl alles ganz klar. Ich habe alles erledigt soweit, Uni-Bücher sind im Rucksack verstaut und eigentlich kann nicht mehr soviel schiefgehen.
Mmmmh, tja, die Uni geht gleich am Montag los, aber wenn ich mich nicht arg täusche, dann ist mein Institut in direkter Nähe des Hostels, also auch kein Problem.
Soweit so gut. Jetzt muss ich weiter packen, irgendwie passt nicht alles in Koffer und Rucksack, was ich so mitnehmen wollte. Natürliche Selektion sozusagen.
Näheres über die Ankunft in Sverige und amüsante Gegebenheiten aus meinem Alltag ab jetzt regelmäßig wieder hier zu lesen!
Saturday, July 07, 2007
Welcome back
Wie auch immer und wie es der Zufall so will, hat gestern Abend der in Münster verbliebene Rest der Golden Js (Jana, Julia, Juliane) Abschied von der Stadt des schwarzen Schwans gefeiert, und ich konnte mitfeiern. Wie fein! Interessant ist dabei doch wieder, wie klein die Welt oder zumindest Münster ist. Denn schon trifft man, sich arglos amüsierend, auf vergangene Zeiten in Form von ehemaligen Grundkurs-Tutoren.
Ansonsten freue ich mich über Meldungen, dass man Lust hat, sich mit mir zu treffen. Mein Handy und ich sind quasi allzeit bereit.



