Monday, March 24, 2008

Impressions

Der Garten meiner Schule im Schnee

Ja, Ostern ist offiziell vorbei ...

Mmmmh.... meine Hand kann ich immer noch nicht ruhig halten....



Himmel über Göteborg

Sunshine.....beautiful!

Bank im Slottskogen (Schlossgarten)

Ich und die Fotokunst

Friday, March 21, 2008

Time is running – incredibly fast!

Mhhh… ich konnte es ja selbst kaum glauben, aber als ich heute auf meinen blog geschaut habe, stand da der letzte Eintrag wäre vom 1.12.2007…..shame on me!

Jetzt ist der 21.3. und ich dachte mir, es wäre ein guter Tag um mal nen bisschen das Kram aufzufrischen und euch upzudaten, falls ich das nicht eh schon per skype, msn, icq oder sonst was gemacht habe…

Also, fangen wir mal kurz von ganz hinten und weit weg an. Im Dezember habe ich weiterhin beim IMS Medical Radar gearbeitet, was mir einerseits meine Weihnachtseinkäufe ermöglicht hat, aber andererseits auch recht stressig war wegen der Uni. Wie auch immer, am 21.12. oder so hatte ich meinen letzten Arbeitstag und am 23. bin ich ins Flugzeug gesprungen und habe nette Weihnachten und Sylvester in Braunschweig verbracht. Einige habe ich ja auch gesehen von euch…..

Nach nem kurzen Zwischenstopp in Berlin bei Kathrin (und einer überwältigenden Anzahl verschiedener Käsesorten, hihi) bin ich wieder zurück nach Göteborg geflogen, wo so langsam auch alle wieder da waren. Die Uni ist auch sofort wieder losgegangen und Ende Januar haben wir dann das erste Semester beendet….25% des Master waren rum. Damit es nicht langweilig wurde, begannen wir gleich mit dem nächsten Semester (Semesterferien – was soll denn das sein?) und ich beschloss, zwei Kurse statt einem zu belegen, weil ich mich einfach net entscheiden konnte.

Also startete ich mit „Peace and Conflict Resolution: Theories and Perspectives“ und „Social Exclusion and Poverty Reduction“. Bereut habe ich die Doppelbelastung eigentlich bis jetzt nicht, weil alles wirklich spannend war, allerding merke ich jetzt gerade beim Home Exam schreiben, dass zwei Stück mehr sind als eines, haha.

Naja, wie auch immer, irgendwann flatterte dann doch ncoh tatsächlich eine Einladung des DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) ins Hause, in der in Ende Februar nach Bonn zum Interview eingeladen wurde. Ich hatte mich ja im Oktober für eine Stipendium beworben. Naja, also, Ende Februar ging es dann nach Köln/ Bonn, wo ich bei Kathrin wohnen konnte und die andere Kathrin aus Berlin fix eingeflogen kam…

Wir hatten also eine wunderbare Botswana-Reunion (siehe Foto) und ich freue mich schon, wenn die Mädels über Midsommar nach Göteborg kommen (Kathrin, wann sind deine Termine raus?). Danke Mädels, es war super mit euch.... Das Interview versaute ich allerdings gründlich, umso überraschter war ich dann tatsächlich als vor gut einer Woche wiederum ein Brief kam, der zum Stipendium gratulierte. Habe zwar noch Papierkram vor mir, aber soweit ich es verstehe, werde ich ab Sep 2008 auf jeden Fall eine monatliche Förderung erhalten – was ein gutes Gefühl!!!

Jetzt schreibe ich im Übrigen meine Home Exams, nachdem ich die letzten beiden Wochen hardcore Studium betrieben habe, um alle anderen Sachen fristgerecht fertig zu bekommen. Am 28.3. ist dann das Modul endlich auch zu Ende, und wir können am 31.3. mit dem nächsten anfangen, haha…..und im Juni sind dann endlich semester breaks, yeeeeeeeeeeeeeeeeaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Ansonsten ist so ziemlich alles beim Alten geblieben. Chels und ich haben Spaß in der Wohnung, in der Uni sind alle cool (der Hausmeister Juan glaubt langsam, dass ich im Institut wohne) und ich bin wieder engagiert. Ach ja, richtig, das ist ja auch noch passiert: Ich in Programmdirektorin in der Society for International Affairs (Utrikespolitiska Föreningen i Göteborg) und organisiere Vorträge und so. Nächste Woche werde ich wohl mit der früheren schwedischen Außenministerin essen gehen, nachdem sie bei uns nen Vortrag gehalten hat. Es ist ganz lustig, weil ich ja kein Schwedisch kann, aber alles auf Schwedisch abläuft – klappt aber irgendwie, haha. Ansonsten sind wir mit amnesty noch dabei und so….und ja, ich versuche nen Praktikum zu organisieren für November in Sierra Leone…ich hoffe, dass es im April klappt, wenn ich wieder mehr Zeit habe. Mmmmhhhh…..noch was? Ach ja, am 10.4. komme ich nach Braunschweig für nen paar Tage um meine liebe family zu sehen….wer gerade auch in der Heimatstadt weilt, kann sich ja vllt mal melden, würde mich so freuen Leute zu treffen.

So, das wärs jetzt aber von mir, ich mag auch was von euch hören. Also, kommentiert felißig, mailt mir oder ruft mich an….ich vermisse euch alle ganz arg!

Heute ein besonderer Gruß an Jana, die gerade aus Spanien wiedergekommen ist (check dein StudiVZ, liebste Ex-Roomie) und an Maria, die bald aus Lateinamerika wiederkommt (genieß die letzten Tage). Und an Sina, die einen hervorragenden neuen Job in unser aller favourite Münster bekommen hat – freue mich so für dich!

Und natürlich Grüße wie immer in die Welt, diesmal nach Argentinien, Spanien, Großbritannien, Australien, Kambodscha, Niederlande und Deutschland.

Passt ja auf euch auf!

Ha det så bra och lycka till!


Fast schon wieder nur zu zweit...schnell Gruppenfoto bevor Kathrin nach Berlin zurück jettet.....
Köln im Februar, sooooo schön und sonnig....

Und Sonnenuntergänge (denke ich mal), die ganz unvergleichbar sind, haha

Saturday, December 01, 2007

World AIDS Day


Es ist tatsächlich schon wieder einen Monat her, dass ich zuletzt was auf den Blog geschrieben habe. Erschreckend, wie die Zeit rast. Aber egal, dann habe ich jetzt mehr zu erzählen.
Erst einmal euch allen eine schöne Adventszeit und ich hoffe, ihr habt alle einen Adventskalender. Ich habe einen und bin ganz glücklich. Danke, liebste Eltern! Deshalb genieße ich jetzt gerade gute deutsche Lebkuchen, die es in Schweden nicht gibt, während ich schreibe. Die Sterne schmecken am besten, dann kommen dir Brezeln und am Schluss die Herzen. Ich weiß nicht warum, aber so ist es halt.


Nun aber den Zeitsprung zurück in den beginnenden November hinein. Von unserer feinen Halloween-Party wisst ihr ja bereits, schließlich habe ich euch mit dem Foto nicht verschont.
Und natürlich habe ich auch das Take Home Exam hinter mich gebracht, sogar um einiges besser, als ich selbst erwartet habe, denn meine Lehrer mochten aus irgendeinem Grund, was ich ihnen aufgrschrieben hatte. Umso besser.
Nachdem das Home Exan gerade vorbei war, begann mein Arbeitsleben. Jawoll, ich habe einen Job neben der Uni, und zwar einen Halbtagsjob mit 20h die Woche. Für mich verwöhnte 8h-Woche-REWE-Kassiererin ist das mal ne Menge und es geht auch bur solange ich nicht mehr Vorlesungen haben, und stattdessen alles zu Hause mir selbst einteilen kann. Das bedeutet, ich arbeite bis Weihnachten, denn ab Januar wird die Uni quantitativ zeitraubender. Trotzdem ist es sehr viel Arbeit und im Moment bin ich echt ganz gut müde, aber auch gut drauf. Schließlich werde ich ja auch bezahlt. Was ich da mache? Ach ja, ich führe Interviews mit deutschen, schweizerischen und österreichischen Ärzten und betreibe somit Marktanalyse. Also auch hier keine Schwedischkenntnisse gewünscht (nicht, dass ich welche hätte). Ich warte immer noch auf meinen Schwedischkurs, der hoffentlich im Januar dann mal beginnt.
Dann hat auch gleich mein neuer Kurs begonnen, diesmal geht es um Risk, Consumption und Empowerment im Globalisierungkontext. Diesmal mit etwas weniger zu lesen als letztes Mal, was mir wegen der Arbei ganz gut in den Kram passt, aber dafür einer langen Gruppenarbeit, die nächste Woche Freitag beginnen wird. Dafür schreiben wir das Take Home Exam früher, nämlich genau jetzt. Gestern gab es die Aufgaben und nächste Woche Freitag ist Präsentation. Also sitze ich wieder vor den Büchern und versuche mir eine Struktur zu überlegen.
Am 18. November bin ich dann nach Stockholm zu den Human Rights Days gefahren, der größten Konferenz über Menschenrechte in den nordischen Staaten. Es waren ca. 1500 Menschen da, von Studenten über Leute, die in NGOs arbeiten bis hin zu Professoren und Politikern. Und die Kronprinzessin habe ich auch gesehen. Es war super interessant, ich habe viele neue Informationen mitgenommen und ich weiß, dass ich nochmal nach Stockholm muss. Die Stadt scheint sehr schön zu sein. Kurz davor hatte ich mir noch kurz ein Stück Zahn rausgebrochen, was mich zum einen zum Notzahnarzt und zum anderen eine kariöse Erkenntnis brachte. Die Zahnärztin war nicht so begeistert als sie meine Zähne sah und empfahl mir, schleunigst noch einen normalen Zahnarzt aufzusuchen. Mal schauen, was der findet. Und auch mien Knie ist noch nicht wieder ganz heile, aber ich werde das Training wieder langsam beginnen. Will ja nicht meine Kondition wieder verlieren. Und seit gestern sticht auch mein Auge wieder, obwohl ich die Kontaktlinsen nur kurz drinne hatte. Irgendwie haben sich meine (zugegebenermaßen sehr kleinen) Wehwehchen vervielfacht, seitdem ich in Schweden bin. Oder ich werde einfach alt.
Zurück aus Stockholm habe ich dann auch gleich meinen ersten Besuch bekommen: Meine liebe Eltern waren letztes Wochenende in Göteborg und wir hatten zwei sehr schöne Tage mit viel Rumlaufen und nen bissle Weihnachtsshoppen. Und ich habe einen Koffer mitgebracht bekommen mit lauter Sachen, die ich vergessen hatte, die hier zu teuer sind und natürlich meinen Adventskalender....DANKE!!! Interessanterweise kannten meine lieben Eltern Ecken von Göteborg, die ich vorher noch nie beachtet hatte. Aber ich bin ja auch kein Tourist, sondern quasi Einwohner, hahaha ;-)) Es war wunderschön mit euch, danke schön!
Und vor drei Tagen hatten wir einen achtstündigen Stromausfall, der mich dazu zwang im Kerzenschein zu duschen. Momentan wird unser Gebäude durch ein riesiges Notstromaggregat mit Elektrizität versorgt, das draußen vor der Tür steht. Mal schauen, wie lange sie brauchen ;-)
Ja, das wären soweit wohl alle Neuigkeiten, die ihr vielleicht wissen wolltet.
Mir geht es immer noch gut und ich erweitere meine Aktivitäten. Nächste Woche trete ich in die Gesellschaft für Internationale Beziehungen ein und in der Woche darauf gehe ich zum ersten Mal zum Treffen der amnesty-Hochschulgruppe. Es gibt immer was zu tun.
Und trotzdem vermisse ich euch alle ganz dolle und freue mich schon arg auf Weihnachten. Hoffe, dass ich euch alle sehe.
Besondere Grüße heute an Maria in Lateinamerika (ich hoffe, es geht dir jetzt wieder besser), an Sina, die tapfere Seifenfee (nur noch drei Wochen) und an Lize in Kambodscha (es ist so schade, dass wir uns Weihnachten wohl nicht sehen) und an meine Oma, die in Weihnachten Treppensteigen sehen möchte.

Und heute ist Welt-Aids-Tag. Macht euch die rote Schleife an und haltet ne Sekunde inne. Wie sehr wünsche ich mir, dass die Leute endlich aufwachen. Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf!

Passt ja auf euch auf!





Toiletten in einer Bar in Stockholm - endlich kann man auch während des Pinkelns miteinander reden ohne die lästige Tür dazwischen!


Frieren in Stockholm - ja, es war viel kälter als in Göteborg.

Thursday, November 01, 2007

Funny Ringtones and Halloween

Eigentlich war ich nur schnell an der Rechner in der Uni-Bib gegangen um meine mails zu checken. Aber es war mehr als das - it made my day: Neben mir stand ne andere Studentin am Rechner, als plötzlich ihr Handy laut losging. Natürlich soll es in der Bücherei aus sein, um die Leute nicht zu stören, aber egal...dieses war nun aber besonders laut. Und gefunden hat sie es natürlich auch nicht gleich! Das war aber nicht das Besondere, sondern ihr "Klingelton".
Eine engelsgleiche Stimme sang in voller Lautstärke: "Somebody is calling you. Take off your phone and pick up the call. Someboday is calling you....."
Muss man schon mit seinen Handys auf diese Art und Weise kommunizieren? Und ist es nicht eine Logik an sich, dass wenn das Handy klingelt, man gerade einen Anruf bekommt? Und wieso müssen das alle auf diese Art und Weise mitbekommen?
Und ist es ein Zeichen von nicht genügend entwickeltem Selbstbewusstsein, wenn man sich die Beliebtheit auch noch einmal durch das Handy bestätigen lässt? Oder ist das zuviel Selbstbewusstsein. Ich hatte auf jeden Fall was zum Denken und meinen Spaß!



Yesterday, we took a break from studying and
had a really great Halloween party at the student house.

Monday, October 29, 2007

At-Home-Exam

Nur damit ihr wisst, womit ich mich jetzt eine Woche rumschlagen darf. Das ist meine Klausur, die man hier normalerweise mit nach Hause bekommt. So wie auch wir heute. Ich hatte vorher mal so vorsichtig gefragt, ob sie denn einem die Zeit großzügig bemessen, und alle meinten, klar, so ne Klausur schreibt man an ein bis zwei Tagen....super, dachte ich.
Dann bekamen wir die Klausur und plötzlich waren irgendwie alle still und fanden alles doch nicht mehr so lustig mit der Zeit. Wir haben zwar einen Woche, aber die Fragen (auf jeden Fall die meisten) haben es in sich und beziehen sich auf ne Masse Literatur. Das bedeutet, durch die ganze Literatur der letzten Wochen nochmal durchgehen und alles noch nicht Gelesene nachlesen. Die erste Frage ist zum Beispiel sehr einfach - wenn man das Buch von Pieterse gelesen hat. Da wir es aber nur für eine einzige Vorlesung benötigten, hat das natürlich kaum einer gemacht. Schade! Denn dann kann man die 150 Seiten mal schnell nebener lesen. Ich hatte mich immerhin schon durch 4 Kapitel durchgekämpft und starte daher von der Mitte. Naja. Und 1200 Wörter hören sich vielleicht nicht viel an; sind es auch nicht, aber jedes Wort muss sitzen. Sonst schwafelt man sofort, was mir leider ab und zu mal passiert. Also, mal schauen. Irgendwie wird es bestimmt klappen, aber es wird evtl. härter als gedacht.
Ansonsten ist hier alles in Ordnung, ich lebe mein Leben immer noch vor mich hin, mein Knie tut immer noch etwas weh, also halte ich mich mit dem Fitness-Studio noch etwas zurück und springe statt aufs Laufband nur auf den Cross-Trainer, der entlastet schließlich. Und dann ist auch der erste Kurs rum und nächste Woche beginnt mein zweiter.
Juchhhuuuu!

Ach ja, hier die Fragen, falls sich irgendjemand berufen fühlt, diese zu beantworten, lasst es mich wissen, ich finde Plagiate super.....

Short questions (300 words each)

1) What are the main arguments Pieterse presents in favour of understanding our contemporary world as a world formed by 'empire'?

2) In tandem with an increasing attention to transnational migration within social science a non-essential concept of culture has emerged. Explain what a non-essential concept of culture means by using transnational migration as an example.

Essay questions (1200 words each)

3) Discuss the relationship between modernity and globalisation.

4) In the course literature you can find many different perspectives, explicit or implicit, on globalization. Discuss how "the global" can be seen as an institution, a process, a discursive practice and an imaginary. Give also some examples of the different kinds of research questions that emerge in relation to each of these aspects.

Ansonsten hoffe ich, dass es allen gut geht und send gute Wünsche und Happy Halloween (am Mittwoch ist es soweit) nach Spanien, Argentinien, Kambodscha, Australien, Deutschland, Holland, Frankreich, Großbritannien und Finnland. Ich hoffe, ich habe damit keinen vergessen.

Ach ja, übrigens. Mein lieber kleiner Bruder hat auch mit seinem Studium angefangen - Informationssystemtechnik. Ohne weitere Kommentare wünsche ich ihm nachträglich, dafür aber öffentlich einen guten Start und ein tolles Studium!

Gehabt euch wohl, passt ja auf euch auf und fühlt euch gedrückt!